Handballer landen Sieg im „4 Punkte Spiel“

24:22 Erfolg in Dachau, Abwehr war Schlüssel zum Erfolg
Mainburgs Landesligahandballer bleiben in der Erfolgsspur, durch den immens wichtigen Sieg beim Tabellennachbarn und alten Rivalen aus Bezirksoberligazeiten, dem ASV Dachau, klettern die Hadzidulbic-Schützlinge auf Platz 8 in der Tabelle und schufen sich ein 4 Punkte Polster auf einen möglichen Abstiegsrang. Durch diesen doppelten Punktgewinn bleiben die Mainburger in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen und holten 6 von 8 möglichen Punkten in die Hallertau. Die personelle Situation auf Mainburger Seite war vor der Partie etwas angespannt, mussten sie doch auf den verletzten Daniel Mannel und den studienbedingt fehlenden Alex Rieder verzichten. Und auch das Debüt des kosovarischen Neuzugangs, Lorik Haxhoj musste aus beruflichen Gründen verschoben werden. Nichtsdestotrotz ging man nach den letzten Erfolgen mit gestiegenem Selbstbewusstsein in die Begegnung und das zeigte sich von Anpfiff an. Bis zum Stand von 8:8 in der 23ten Minute lag man zwar immer mit 1-2 Toren in Führung, aber die Partie lief bis dahin sehr ausgeglichen und die Gastgeber konnten den Rückstand immer wieder ausgleichen. Ab dem genannten Zeitpunkt übernahmen dann aber Spenger und Co. das Kommando. Die Abwehr um den überragenden Hannes Möser im Kasten stand bombensicher und Tobias Spenger zog im Angriff wie gewohnt die Fäden. Die stärksten Mainburger Angreifer an diesem Abend, Lukas Schmargendorf und Marius May warfen die Gäste aus der Hallertau bis zum Pausenpfiff des souverän leitenden Schirigespanns Geißler/Polz mit 5 Treffern in Folge mit 13:10 in Front. In der Halbzeitbesprechung gab der Mainburger Trainer die Devise aus, dass, wenn man die ersten 10 Minuten im zweiten Abschnitt für sich entscheidet, auch das Spiel gewinnen wird. Dass sich seine Spieler aber dann auch so daran halten würden, hätte selbst der größte Optimist nicht geglaubt. Denn genau in diesen 10 Minuten zogen die TSV`ler den teilweise komplett übermotiviert wirkenden Gastgebern den Zahn. Die Dachauer Angreifer wussten nicht mehr was sie machen sollten, immer wieder scheiterten sie an der kompromisslosen Mainburger Abwehrarbeit  und kamen sie mal zum Abschluss, sei es frei am Kreis, durch einen Konter oder  aus dem Spielgeschehen heraus, stand ihnen ein Hannes Möser in Höchstform im Weg. Die 13:10 Halbzeitführung bauten die TSV`ler bis zur 38ten Minute bis auf 17:10 aus, was bereits eine gewisse Vorentscheidung bedeutete. Zwar fanden die Gastgeber aus dem Dachauer Stadtwald in der Folgezeit wieder einigermaßen in die Begegnung zurück und versuchten jetzt die Mainburger mit einer immer offeneren Deckungsweise aus dem Konzept zu bringen. Kurzfristig schien es auch als könnte es funktionieren, aber Spenger und Co. blieben ruhig obwohl es jetzt im Angriff nicht mehr ganz so rund lief. Die Abwehr um den vorgezogen spielenden Christoph Würfl provozierte den Gegner immer wieder zu überhasteten Würfen und ließ sich auch durch unglückliche Strafzeiten nicht aus der Ruhe bringen (Strafzeitenverhältnis 2:8 zu Ungunsten der Mainburger). So lag man bis kurz vor Schluss immer mit 4-5 Treffern in Front und erst als Dachau komplett auf eine offene Deckung umschaltete mussten die TSV`ler sie noch einmal bis auf 21:23 in der 59ten Minute herankommen lassen. Im Gegenzug machte aber dann Florian Möser mit seinem 2ten Treffer den Deckel auf den dann letztendlichen 24:22 Auswärtserfolg und Spieler und Trainer ließen sich anschließend ausgiebig von den vielen mitgereisten Mainburger Fans feiern. Der überzeugende Sieg letzte Woche zuhause gegen Friedberg war für die Psyche meiner Spieler ungemein wichtig und das hat man heute gesehen. Wir waren über 60 Minuten die bessere Mannschaft und haben absolut verdient gegen eine starke Dachauer Mannschaft gewonnen, so der überglückliche Mainburger Trainer, der seinem Team jetzt erst einmal eine 2-wöchige Trainings- und Faschingspause gewährt bevor am 24.02. das nicht minder wichtige Spiel zu Hause gegen Kempten auf dem Programm steht. Aufstellung/Tore: Hannes Möser, Marek Slouf, Nico von Horst (Tor), Florian Möser (2), Dominik Joekel, Lukas Schmargendorf (7), Christoph Würfl, Michael Fischbäck (2), Marius May (6), Tobias Spenger, Jan Klaus (2) und Thomas Voves (5/2)

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